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Greenpeace trifft George Orwell: Greenpeace schreibt die Geschichte um

16. Januar 2011

PW Greenpeace 1976 Paul Watson and Bob Hunter blocking shipKommentar von Kapitän Paul Watson, Greenpeace-Gründungsmitglied

Greenpeace versucht, Captain Paul Watson „verschwinden“ zu lassenGreenpeace ist sehr böse auf Sea Shepherd und mich geworden aufgrund unserer Interventionen gegen den illegalen japanischen Walfang im Südpolarmeer und den illegalen Thunfischfang im Mittelmeer, wie auch unserer Kritik an der Ineffektivität von Greenpeace. Tatsächlich sind sie so wütend geworden, dass sie jetzt auf ihrer Website veröffentlichten, sie würden mich nicht länger als Gründungsmitglied von Greenpeace betrachten. Ab sofort werde ich nur noch als "frühes Mitglied“ geführt.

Wir erleben also, dass ein Haufen Leute, die damals nicht vor Ort waren, viele von ihnen noch nicht einmal geboren, beschlossen haben, die Geschichte ihrer Organisation umzuschreiben. Als Konsequenz führt mich die Greenpeace-Website nun nicht mehr in der Liste der Greenpeace-Gründer.

Greenpeace hat sich eine Seite aus dem alten russisch-bolschewistischen Handbuch über Medienarbeit herausgerissen und sich entschieden, einfach ihre eigene Geschichte neu zu schreiben. Ich kann mir vorstellen, dass ich als Nächstes aus den früheren Fotos entfernt werde.

Man möchte meinen, sie würden mich einfach dafür verklagen, dass ich fälschlicherweise behaupte, ein Gründungsmitglied zu sein, aber das Problem bei dieser Vorgehensweise wäre, dass die Wahrheit zu meiner Verteidigung bereitstünde und die Sachlage ihren Revisionismus gehaltlos zusammenschrumpfen ließe.

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Die große Fischerei Debatte

15. Januar 2011

Ein Kommentar des Sea Shepherd Geschäftsführers Steve Roest

Die Fersehsendung „The Big Fish“ des Senders „Channel 4“ sorgt im Vereinigten Königreich momentan für Schlagzeilen. Die Medien berichten, dass Starkoch Gordon Ramsay bei einem Aufeinandertreffen mit costaricanischen Fischern, die illegaler Weise Jagd auf Haifischflossen machten, angeblich mit Benzin übergossen und mit vorgehaltener Waffe bedroht wurde, als er versuchte, ihre Machenschaften aufzudecken. In der gleichen Fernsehserie untersucht Hugh Fearnley-Whittingstall die Praxis Beifang über Bord zu werfen. Die Fischer werden von der Europäischen Kommission dazu angehalten, absolut verwertbaren Fisch wegzuwerfen, der sich ungewollt in ihren Netzen verfangen hat und für den sie aber keine Fangquoten haben. Fearnly-Whittingstall segelte bei einem Schleppnetzfischer mit, der seine Netze über den Meeresboden zog und dabei eine gänzlich willkürliche Bandbreite von Fischen fing. 1889, als die Aufzeichnungen begannen, wurden in England und Wales 4,3-mal mehr Fische angelandet als heute und das von einer Flotte, die größtenteils aus kleinen Segelbooten bestand.

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Greenpeace mon Amour

14. Januar 2011

Kommentar von Kapitän Paul Watson    
 

Ich sehe, dass meine jüngste Anfrage an Greenpeace, unsere Einsätze im Südpolarmeer mit einem ihrer teuren Eisklasse-Schiffe zu unterstützen, abgelehnt wurde. Ich habe kein „Nein“ erhalten, noch habe ich ein „Ja“ erhalten, aber ich nehme an, daß die Tatsache, keinerlei Antwort erhalten zu haben, als Absage gewertet werden kann. So sieht es leider danach aus, als ob demnächst kein Greenpeace-Schiff auftauchen würde.

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Drei Monate Horror in der Bucht

11. Januar 2011

Kommentar von Scott West, Koordinator der Sea Shepherd-Kampagne in Taiji

Wir können uns alle darin einig sein, dass es eine gute Sache ist, dass das Delfinabschlachten in Taiji und die Delfinarienindustrie, die mit der Jagd zusammenhängt, eine große, weltweite Aufmerksamkeit erregt. Hardy Jones begann mit dem Öffentlichmachen dieser Gräueltaten vor einigen Jahrzehnten und 2003 war es Sea Shepherd, die die Geschehnisse international bekannt machte. Ric O’Barry und Louie Psihoyos verhalfen der Sache mit ihrem Film „Die Bucht“ zu weiterer Bekanntheit auf der ganzen Welt. Sea Shepherd kehrte dann im September 2010 nach Taiji zurück, um jeden Tag dort anwesend zu sein und sicherzustellen, dass die Jagd, das Abschlachten und der Fang der Delfine nicht ohne Dokumentation geschehen. Andere Gruppen haben sich angeschlossen – je mehr desto besser, denn dieser Wahnsinn muss aufhören.

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Die verdammtbeste australische Regierung, die Japan jemals hatte

08. Januar 2011

Kommentar von Captain Paul Watson

"Oh welch ein wirres Netz wir weben, wenn wir zuerst die Täuschung üben!”
-Sir Walter Scott

Ich frage mich manchmal, ob die australische Regierung weiß, wo die Wahlurnen stehen…in Australien oder in Japan? Es scheint, dass sie ein Lippenbekenntnis zum Schutz der Wale ablegen, aber ihre Rhetorik führt niemals zu irgendwelchen Taten. Stattdessen scheinen sie bei jeder Gelegenheit eifrig nach Japans Pfeife zu tanzen.

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News / Kommentare

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