• Simple Item 11
  • Simple Item 1
  • Simple Item 9
  • 1
  • 2
  • 3

08. Januar 2011

Kommentar von Captain Paul Watson

"Oh welch ein wirres Netz wir weben, wenn wir zuerst die Täuschung üben!”
-Sir Walter Scott

Ich frage mich manchmal, ob die australische Regierung weiß, wo die Wahlurnen stehen…in Australien oder in Japan? Es scheint, dass sie ein Lippenbekenntnis zum Schutz der Wale ablegen, aber ihre Rhetorik führt niemals zu irgendwelchen Taten. Stattdessen scheinen sie bei jeder Gelegenheit eifrig nach Japans Pfeife zu tanzen.

Der letzte Beweis findet sich in der heutigen Ausgabe der Sydney Morning Herald, wo Journalist Philip Dorling offenlegte, dass im letzten Jahr, als die Ady Gil von der Shonan Maru 2 gerammt und zerstört wurde, “australische Diplomaten eilig beflissen waren, die japanischen Walfänger von jeder Schuld für den Zusammenstoß freizusprechen, der das Anti-Walfang-Schiff Ady Gil versenkte. Der US-Botschaft in Canberra wurde mitgeteilt, die Japaner würden von jeder Ermittlung ‘ungeschoren davonkommen’.”

Und sie kamen in der Tat ungeschoren davon! Dank der oberflächlichen Ermittlung der Australian Maritime Safety Authority. Nun ist klar, warum der offizielle Report der Australian Maritime Safety Authority zu keinem klaren Ergebnis bezüglich der am besten dokumentierten Kollision in der Geschichte der Seefahrt kommen konnte. Angeblich sei die “Qualität der Filmaufnahmen zu gering”, wo doch der Zwischenfall aus drei verschiedenen Perspektiven von drei verschiedenen Kameras gefilmt wurde, von denen zwei hochauflösende Kameras in den Händen von Profis waren, die für eine große TV-Produktion arbeiteten.

Obwohl sich der Vorfall in den Gewässern des australischen Antarktisterritoriums ereignete, wurde der Kapitän der Shonan Maru 2 von den australischen Behörden nicht verhört.

Taten sprechen lauter als Worte und der Mangel an greifbaren Handlungen von Seiten der australischen Labor-Regierung scheint ihre wirkliche Position gegenüber internationalem Umweltschutz, die in krassem Gegensatz zu ihren mündlichen Beteuerungen steht, zu illustrieren.

Peter Garrett gab folgende Erklärung heraus - im September 2007, als er in der Opposition saß:

   Presseerklärung - 18. September 2007

   Die Regierung muss sich erheben und den japanischen Walfang stoppen

   Eine Labor-Regierung unter Rudd würde einer Anfechtungsklage von Humane Society International (HSI) vor dem Bundesgerichtshof zur Erwirkung einer gerichtlichen Verfügung zur Beendigung des Waltötens durch die japanische Walfangfirma Kyodo Senpaku Kaisha Ltd im australischen Walschutzgebiet nicht im Wege stehen.

   Die Labor-Partei will die australischen Gesetze gegen das Schlachten von Walen im australischen Walschutzgebiet durchsetzen. Daher würde die Labor-Partei jede Verfügung durchsetzen, die die Gerichte gegen die japanischen Walfänger erlassen.

   Ich möchte eine starke und klare Botschaft an die australische Öffentlichkeit senden, dass die Labor-Partei an die Durchsetzung australischer Gesetze glaubt. Dies ist das richtige und naheliegende zu tun.

   Die Howard-Regierung hat unsere Gesetze der Lächerlichkeit preisgegeben, indem sie sich geweigert hat, das Walschutzgebiet zu schützen und ehrlich gesprochen ist sie auch einfach nicht gut genug.

   Zwischen der Howard-Regierung und der Labor-Partei liegen Welten in Bezug auf das Thema Walfang. Die Labor-Partei hat den Mut, Maßnahmen gegen die japanischen Walfänger zu ergreifen - die Howard-Regierung wird soetwas nicht tun. Mr. Turnbull redet viel, aber handelt nicht. Viele hübsche Bilder von Walen in seinem Kampagnenmaterial, aber keine Resultate.

   Wir gehen davon aus, dass die Regierung diese Anhörung nicht unterstützen wird. Von einer Labor-Regierung würden Sie eine solche Ängstlichkeit nicht erleben. Im Falle eines Wahlsieges wird die Labor-Partei unter Rudd der Durchsetzung australischer Gesetze, die das Walschlachten im australischen Walschutzgebiet verbieten, nicht im Weg stehen.

   Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Ryan Heath 0449 141 398.

Große Worte! Ich reagierte auf diese Erklärung, indem ich tausende Australier dazu ermutigte, für Pete Garrett zu stimmen, trotz der Tatsache, dass der frühere Umweltminister, Senator Ian Campbell, im Kampf gegen den Walfang weitaus aktiver war, als Peter Garrett dies jemals werden sollte.

Sobald er an der Regierung war, schickte Garrett ein Handelsschiff ins Südpolarmeer, um das Schlachten zu dokumentieren und weigerte sie dann, die Informationen zu veröffentlichen, aus Angst, "Japan in Verlegenheit zu bringen.” Was folgte, war Untätigkeit auf allen Gebieten, u.a. der Bruch seines Versprechens, gerichtliche Schritte gegen Japans Walfang einzuleiten. Der Wortbruch wurde durch ewiges Aufschieben ersetzt und schließlich folgte ein widerwilliges Abkommen, Japan in ein paar Jahren vor Gericht zu bringen.

Peter Garrett sagte einmal “Von einer Labor-Regierung würden Sie eine solche Ängstlichkeit nicht erleben.” Und er hatte Recht; er zeigte sich noch viel feiger, als die vorherige Regierung.

Seine Maßnahmen zur Lösung des Problems beinhalteten:

   1. Die Behinderung von Sea Shepherd Australiens Antrag auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit (Wikileaks legte bereits offen, dass Japan diese Forderung an die USA gestellt hatte, daher wollte Japan mit Sicherheit auch nicht, dass Australien Sea Shepherd die Gemeinnützigkeit und damit die Steuerfreiheit gewährt.).

   2. Die Behinderung der Visaanträge von Sea Shepherd-Offizieren, mich eingeschlossen, was uns dazu zwang, große Kosten zu akzeptieren, um diese Behinderung anzufechten.






News / Kommentare

  • MITARBEIT AUF SEE – HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
  • Costa Ricas Umweltminister erklärt Paul Watson zum Helden
  • Sea Shepherd befreit bedrohten Totoaba während Wilderer erneut Schüsse abfeuern
  • Sea Shepherds Kampagne zur Rettung des Golftümmlers startet mit zwei Schiffen in Mexiko

Österreich News

  •   +

      Jahresrückblick 2017 Read More
  •   +

      Artgerecht ist nur die Freiheit Read More
  •   +

      Spendenaktion des Malers Toninho Dingl Read More
  • 1
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok