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milagro413. November 2017: Die FARLEY MOWAT und die JOHN PAUL DEJORIA beginnen OPERATION MILAGRO IV im Golf von Kalifornien in Zusammenarbeit mit der mexikanischen Regierung. Mit OPERATION MILAGRO IV führt Sea Shepherd den unermüdlichen Einsatz gegen das drohende Aussterben des gefährdeten Golftümmlers (auch Vaquita genannt) fort und kehrt zurück in den Golf von Kalifornien in Mexiko.

Das dritte Jahr in Folge wird Sea Shepherds FARLEY MOWAT für die Golftümmler-Schutzkampagne MILAGRO IV zum aktiven Einsatz in den Golf von Kalifornien zurückkehren, das einzige Gewässer auf der Erde, in dem dieses scheue Säugetier zuhause ist.

Zum ersten Mal wird die JOHN PAUL DEJORIA (JPD) die FARLEY auf einer MILAGRO-Kampagne begleiten. Das Schiff ist auf dem Rückweg aus der Karibik, wo es für OPERATION GOOD PIRATES OF THE CARIBBEAN unterwegs war. Der Katastropheneinsatz kam den von den Hurrikans Maria und Irma betroffenen Inseln zur Hilfe.

Bei MILAGRO IV wird sich Sea Shepherd zum wiederholten Male in Zusammenarbeit mit der mexikanischen Regierung dem dringend notwendigen Schutz der scheuen Golftümmler widmen, bevor es zu spät ist. Die FARLEY und die JPD werden zusammen die Gewässer des Golftümmler-Schutzgebietes sichern, Netze bergen, nach Wilderern Ausschau halten, den gefährdeten Delfin betreffende Probleme dokumentieren und weiterhin Daten erheben, die der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden. Die Kampagne wird bis Ende Mai 2018 laufen.


Über den Golftümmler
Die dunklen Ringe um Augen und Schnauze sind das Markenzeichen des Golftümmlers. Sie haben ihm den Spitznamen "Panda des Meeres" eingebracht. Mit nur etwa 1,5 m Länge ist er außerdem der kleinste Meeressäuger der Welt – und der am stärksten gefährdete. Nach aktuellen Statistiken wird die schrumpfende Population auf unter 30 Tiere geschätzt.

Der Golftümmler ist besonders gefährdet für Bestandsrückgang, denn im Vergleich zu anderen Tümmlerarten hat er eine sehr langsame Vermehrungsrate. Nur alle zwei Jahre wird ein Kalb geboren. Die Art hat zudem eine vergleichsweise geringe Lebenserwartung von nur etwa 20 Jahren.

Trotz dieser Verwundbarkeiten stellen die größte Gefahr für das Überleben der Golftümmler die illegalen Stellnetze dar. Diese werden von Fischern ausgebracht, um eine andere gefährdete Art zu fangen: den Totoaba, eine Fischart, die zu den Barschen gehört. Das Schicksal dieser beiden Meerestiere ist miteinander verflochten. Durch die dem Totoaba ähnliche Größe verfängt sich der Golftümmler in diesen Stellnetzen, erstickt und ertrinkt. Von den gefangenen Totoabas hingegen wird die Schwimmblase entfernt und nach China und Hong Kong transportiert, wo sie auf dem Schwarzmarkt für ihre nicht erwiesenen, medizinischen Eigenschaften zehntausende Dollar einbringt.

„Wir müssen das Leben im Meer besser wertschätzen, wenn diese Arten überleben sollen“, sagte Kampagnenleiter Jean Paul Geoffroy. „Die menschliche Gier und der Mangel an Respekt für die Meere sind für die beinahe Auslöschung des Golftümmlers verantwortlich. Wenn er ausstirbt, bedeutet dies ein weiteres zerbrochenes Bindeglied im Ökosystem, und wir rücken unserem eigenen Aussterben einen Schritt näher. Sea Shepherd wird den Kampf um den Schutz der Golftümmler und Totoabas nicht aufgeben.“

Sea Shepherd-Gründer und Geschäftsführer Captain Paul Watson fügte hinzu: „Sea Shepherd startet nun MILAGRO IV. Wir stellen uns das vierte Jahr der herausfordernden Aufgabe, das Aussterben der gefährdeten Golftümmler zu verhindern. Wären nicht hunderte Netze von uns konfisziert worden, hätten unsere Drohnen nicht nachts Wilderer abgehalten, dann wäre der Golftümmler jetzt ausgestorben. Manche Menschen behaupten, dies sei eine aussichtslose Sache, und das Aussterben sei unvermeidbar. Wir sind anderer Meinung. Durch verstärkte Patrouillen und vermehrtes Eingreifen in Verbindung mit dem Mut und der Leidenschaft unserer freiwilligen Crews können wir die Oberhand gewinnen. Denjenigen, die von einer aussichtslosen Sache sprechen, wollen wir das Gegenteil beweisen. Den Golftümmler vor der Ausrottung zu bewahren, ist eine Herausforderung, aber wir nehmen die Herausforderung an, und wir hoffen, dass ihr das auch so seht. Das Unmögliche möglich zu machen, ist etwas, das wir seit 40 Jahren tun.“




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