Enzo Maiorca

beirat-enzo-maiorcaEnzo Maiorca wurde am 21. Juni 1931 in Siracusa in Italien geboren. Mit 4 Jahren lernte er Schwimmen und begann kurz danach mit dem Tauchen, obwohl er, wie er selbst zugibt, große Angst vor dem Meer hatte. Als er es aber meisterhaft beherrschte, verschwand auch seine Furcht. Im Gegenteil, heute erzählt er jungen Tauchern immer, wie großartig das Meer für das Wohlbefinden ist, wie wichtig die Furcht ist und dass man nie zu hochmütig sein darf.

In seiner Jugend erhielt er eine klassisch humanistische Ausbildung, die immer von seiner Leidenschaft für Sport begleitet wurde. Die meisten Sportarten hatten einen Bezug zum Wasser, hauptsächlich Tauchen und Rudern. Er war auch Turner. In dieser Zeit trainierte er Speerfischen unter Wasser, in Tauchtiefen zwischen 3 und 4 Metern, aber seine Einstellung, die auf Respekt vor der Natur und Lebewesen basiert, ließ ihn dieses Hobby aufgeben.

beirat-enzo-maiorca-divingEines Tages zeigte ihm ein befreundeter Arzt einen Artikel über einen neuen Tieftauchrekord über 41 Meter. Dieser Rekord wurde von Falco und Novelli aufgestellt, die Buchers Rekord übertrafen. Es war der Sommer von 1956 und diese Leistung hat bei Maiorca einen starken Eindruck hinterlassen. Nach einer kurzen Bedenkzeit entschied er, sich mit diesen Größen des Apnoetauchens zu messen. 1960 erfüllte er sich diesen Traum mit einer Tauchtiefe von 45 Metern und schlug damit den Brasilianer Santarelli. Im September des gleichen Jahres schlug Santarelli zurück und brach den Rekord, indem er 46 Meter tief tauchte. Dieser Rekord war allerdings nur von kurzer Dauer: Enzo erreichte im November 49 Meter.

Das war der Beginn einer großartigen Zeit, in der er 16 Jahre lang einer der weltbesten Taucher war. 1976 entschied er sich dann eine Pause einzulegen, welche bis 1988 dauerte. Für seine Töchter Patrizia und Rossana (die beide weltweit für eine schöne Weltrekordserie im Apnoetauchen bekannt sind) hat er seinen letzten Rekordtauchgang auf 101 Meter gemacht.

enzo-diving1978 war er Teil einer speziellen Forschungsexpedition im Bermudadreieck. Im Juni 1980 nahm er an einigen Experimenten am Zentrum für Tauchmedizin in Buffalo unter der Leitung von Dr. Lundgren teil. Am 11. Juni 1993 spielte er eine der wichtigsten Rollen bei der Ortung der Veniero, einem U-Boot, das 1925 verschwand. Während der 12. Legislaturperiode war er Senator der Republik Italien und entschied, für die nächste Wahl nicht mehr anzutreten.

Maiorca hat folgende prestigeträchtige Auszeichnungen bekommen:
  • Die Goldmedaille des Präsidenten für sportliche Leistungen (1964)
  • Den goldenen Dreizack von Ustica
  • Den Literaturpreis des Italienischen Olympischen Komitees für sein Buch "A capofitto nel turchino" (1976)
  • Den “Golden Star” des Italienischen Olympischen Komitees für sportliche Leistungen
  • Die Goldmedaille der Marine für besondere Verdienste (nicht nur für seine sportlichen Leistungen, sondern auch für seine Arbeit im Umweltschutz) (2006)
Er ist mit Maria Gibino verheiratet. Neben seiner Familie und dem Sport liebt Maiorca auch das Landleben, Tiere, Literatur (klassische Mythologie genauso wie phönizisch-punische Archäologie). Sowohl in der Vergangenheit als auch heute engagiert er sich sehr für den Schutz der Meere und der Natur in sehr effektiver Weise.

Patrizia Maiorca

beirat-patrizia-maiorcaMeine leidenschaftliche Liebe für die See ist nicht nur in meinen Genen verankert, sondern kommt auch von dem Ort Siracusa in Italien, in dem ich geboren bin. Ich bin mit dem Meer im Blick und dem Meeresrauschen in den Ohren aufgewachsen. Seit ich ein Baby war, wurden die Stunden meines Lebens von der Stimme des Meeres gefüllt. Meine Schwester und ich schlossen Wetten ab, wer von uns mehr Seeigel sammeln kann. Das entwickelte sich aber bald zu Wettbewerben, wer am tiefsten tauchen kann.

Meine Wettkampfkarriere begann 1978 mit einem Rekord im Tieftauchen mit konstantem Gewicht auf 35 Meter Tiefe. Im folgenden Jahr brach ich meinen eigenen Rekord mit einer Tiefe von 40 Metern mit meiner Schwester Rossana, die in dem Jahr mit dem Training im Deep-Blue Free Diving begann. Sie erreichte prestigeträchtige Ergebnisse, die meine fast immer übertrafen. 1982 tauchten wir im Meer vor Milazzo in eine Rekordtiefe von 50 Metern im Freitauchen mit variablem Gewicht.

Auch nach meiner Hochzeit und drei Geburten war der Ruf der Tiefe immer noch stark. 1987 erreichte ich einen weiteren Rekord im Freitauchen mit variablem Gewicht: 70 Meter. Mein letzter Rekordtauchfang war dann 1988 als ich im Tieftauchen mit konstantem Gewicht 47 Meter machte.

Ich habe den Wettkampfsport aufgegeben, das heißt aber nicht, dass ich das Meer aufgegeben habe. Ich bin immer noch auf alle möglichen Arten auf Tuchfühlung mit der See, sowohl durch Schwimmen als auch durch Tauchen. Die Tatsache, dass ich so beharrlich dem Meer verbunden bin, ließ mich auch erkennen, wie gefährdet und ernsthaft krank es ist. Deshalb versuche ich meine Stimme dem Hilfeschrei zu verleihen, der aus der See aufsteigt. Das tue ich durch Vorträge und Diskussionsrunden, bei denen ich beschreibe was ich sehe, wenn ich tauche.

Mit diesem Ziel war ich – durch einen Apnoetauchgang – im Mai 2012 die Schirmherrin einer Ausstellung mit Unterwasserfotos, die auf dem Milford Haven Öltanker ausgestellt waren, der 1991 vor der Küste von Arenzano versank. Ich schreibe auch für das “Mondo Sommerso” Magazin.

Neben meiner Leidenschaft für die türkisene Dimension bin ich auch leidenschaftliche Leserin; meine Studien basierten auf der klassischen Literatur. Ich betreue auch eine kleine Zitrusplantage, die meiner Familie gehört. Ich liebe die Landschaft fast genauso sehr wie das Meer.

Ich bin fühle mich extrem glücklich, weil mein Leben sehr farbenfroh ist. Die grünen und gelben Nuancen der sizilianischen Landschaft und die Blau- und Azurtöne des Meeres. Heutzutage bedrohen betrügerische und sinnlose Entwicklungen diese faszinierenden Farben. Ich kämpfe mit allem was ich habe darum, dass das Land und die See ihre Farben behalten und dass das Grün und Blau nicht erbarmungslos von Grau und Schwarz für immer besiegt werden.

Dave Rastovich

beirat-dave-rastovichDave "Rasta" Rastovich ist professioneller Surfer und wurde in Neuseeland geboren. Daves Liebe für den Ozean ließ ihn sein Leben und seine Freiheit riskieren, um Delfine in Japan zu verteidigen und um die Schutzbemühungen für Wale weltweit zu unterstützen. Im Oktober 2007 paddelten Dave und befreundete Surfer zu der berüchtigten Bucht in Taiji hinaus, um sich dem Delfinschlachten entgegenzustellen. „Wir Surfer waren dort, um die blutigen Gewässer auf Augenhöhe mit unseren Angehörigen im Meer zu teilen, während wir auf ihre Exekution warteten. Trotz der großen Mühen, die die Fischer auf sich nahmen, um ihre grausamen Taten zu verbergen, haben wir die Gelegenheit genutzt, um diese Perversion der ganzen Welt vor Augen zu führen.“

Neben dem Umweltschutz und dem Surfen ist Rasta auch noch für seinen alternativen Lebensstil bekannt, der tägliches Yoga und Meditation beinhaltet. Wegen seiner Sorge für unsere Umwelt unterhält er auch seinen eigenen Bio-Gemüsegarten und arbeitet stetig daran, Surfbretter umweltfreundlicher zu machen.

Kelly Slater

beirat-kelly-slaterKelly ist elfmaliger ASP-Weltmeister (Association of Surfing Professionals) und gleichzeitig jüngster und ältester Einzelsportler, der diesen Titel gewonnen hat. Außerdem hat er die meisten World Tour Siege aller Surfer. Kelly ist Co-Autor von zwei Büchern: Pipe Dreams: A Surfer’s Journey und Kelly Slater: For the Love. Er hat beim Design eines Computerspiels mitgeholfen, das seinen Namen trägt: "Kelly Slater Pro Surfer". Kelly war auf der großen Leinwand in vielen Surfvideos und TV Shows zu sehen und war beim IMAX 3D Film The Ultimate Wave Tahiti dabei. 2007 hat er die Kelly Slater Foundation gegründet, die Umweltschutzorganisationen Aufmerksamkeit und finanzielle Unterstützung bringen soll. Kelly macht auch PSA-Arbeit, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Gefährdung unserer marinen Lebensräume zu lenken. Als ein Mann, der seinen Lebensunterhalt mit Wellenreiten bestreitet, hat Kelly einen einzigartigen Blickwinkel auf den Zustand unserer Ozeane.

"Es gibt nicht viele Menschen, die sich durch nichts als ihr Gewissen und ihr Bauchgefühl leiten lassen. Es ist noch seltener, dass eine Gruppe genau das tut, um die Welt zu verbessern, anstatt nur nach sich selbst zu schauen. Aus genau diesem Grund unterstütze ich Sea Shepherd. Sie bringen ihr ganzen Herz ein, um unserem Planeten um zu helfen – auch für diejenigen, gegen die sie kämpfen.“ Kelly






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