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tentrawmain17. Oktober 2019:  In Zusammenarbeit mit Sea Shepherd gelang es gambischen Fischereiinspektoren und der gambischen Marine im Zuge mehrerer nächtlicher Razzien zehn Schleppnetzschiffe festzusetzen, die in Gambia illegal fischten.

Die gemeinsame Operation fand statt, nachdem die SAM SIMON, die seit Ende August in den Gewässern von Gambia patrouillierte, Gambia Richtung Kapverden verließ, und dann wieder heimlich unter der Führung von James Furmos Peter Gomez, Minister für Fischerei und Wasserressourcen, zurückkehrte.

Das Schlauchboot der SAM SIMON auf Patrouille, Fotos von Leon Greiner/Sea Shepherd
Der Aufbruch der SAM SIMON sollte bei den Schleppnetzfischern vor Ort den Eindruck erwecken, dass die Patrouillen, die bereits zur Festsetzung von vier industriellen Schleppnetzschiffen geführt hatten, abgeschlossen waren. Während der Patrouillen hatte die Anwesenheit der SAM SIMON die Schleppnetzschiffe davon abgehalten, in die neun Meilen lange Sonderverwaltungszone einzufahren, die für die örtlichen Kleinfischer vorbehalten ist.

Gambische Marinesoldaten mit Schleppnetzschiff im Hintergrund, Fotos von Leon Greiner/Sea Shepherd
Nachdem die SAM SIMON das Gebiet angeblich verlassen hatte, wurden neun Schleppnetzschiffe, die sich in Sicherheit wiegten, dabei ertappt, wie sie innerhalb der Sonderverwaltungszone fischten. Eines der Schleppnetzschiffe befand sich mit seinem Netz im Wasser nur 4,5 Seemeilen vor der Küste in geschütztem Gewässer. Aufgrund der vorliegenden Beweise veranlasste der Minister für Fischerei und Wasserressourcen, dass die Schleppnetzschiffe bei einer Reihe von nächtlichen Razzien durch bewaffnete gambische Marinesoldaten festgesetzt wurden. Ein zehntes Schleppnetzschiff, das in der Nähe der anderen neun im Einsatz war, wurde ebenfalls festgesetzt, weil der Kapitän keinen Nachweis über die Registrierung erbringen konnte.

Die HAZEM innerhalb der Sonderverwaltungszone mit dem Netz im Wasser, Fotos von Leon Greiner/Sea Shepherd
Die Fischereifahrzeuge HAZEM, SUPERFLY 4, HANSEN 01, HANSEN 03, HANSEN 05, HANSEN 07, QUNLONG 3,, QUNLONG 5,, DEHONG 2 und DEHONG 3 wurden festgesetzt und liegen jetzt im Hafen von Banjul.

"Meine Crew und ich engagieren uns für die Unterstützung der gambischen Behörden, indem wir den langen Arm des Gesetzes auf die gesamte Fläche eines Schutzgebiets ausdehnen, das den Kleinfischern vorbehalten ist. Verhaftungen und Abschreckung durch unsere Patrouillen werden sicherstellen, dass sowohl die Umwelt als auch die Rechte der lokalen Bevölkerung geschützt werden", sagte Alistair Allan, Kapitän der SAM SIMON.

Illegaler Fang an Bord der SUPERFLY 4, Fotos von Leon Greiner/Sea Shepherd
"Die OPERATION GAMBIAN COASTAL DEFENSE hat vierzehn Schleppnetzschiffe festgesetzt, von denen die überwiegende Mehrheit in einem speziellen Gebiet gefischt hat, das für Einheimische vorgesehen ist, die von der gambischen Küste zum Bestreiten ihres Lebensunterhaltes abhängig sind. Während die Anwesenheit der SAM SIMON den Einfall von Schleppnetzschiffen in geschützte Gewässer abschreckt, vermitteln diese jüngsten Festsetzungen die Botschaft, dass Sea Shepherd eine langfristige Partnerschaft mit Gambia eingegangen ist, was bedeutet, dass die SAM SIMON jederzeit zurückkehren kann und wird", sagte Peter Hammarstedt, Kampagnenleiter bei Sea Shepherd Global.

Nächtliches Entern der SUPERFLY 4
Mit OPERATION GAMBIAN COASTAL DEFENSE schließt sich der siebte afrikanische Küstenstaat an, die illegale Fischerei in den Küstengewässern durch gemeinsame Patrouillen auf See zu stoppen.

Seit 2016 arbeitet Sea Shepherd zusammen mit den Regierungen von Gabun, Liberia, São Tomé und Príncipe, Tansania, Benin und Namibia an der Bekämpfung der IUU-Fischerei, indem sie den afrikanischen Küstenstaaten zivile Küstenpatrouillenschiffe zur Verfügung stellt, damit die Behörden die Fischereivorschriften und die Naturschutzgesetze in ihren Hoheitsgewässern durchsetzen können. Bisher haben die einzigartigen Partnerschaften zur Festnahme von 45 Schiffen wegen illegaler Fischerei und anderer Fischereiverbrechen geführt.

Die festgesetzte HANSEN-Flotte,Fotos von Leon Greiner/Sea Shepherd:




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