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beninmain27. Mai 2019:  Sea Shepherd hat sich mit der Nichtregierungsorganisation Eco-Benin und der Regierung von Benin zusammengeschlossen, um gegen illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei) in den Gewässern von Benin vorzugehen.

Während einer 20-tägigen Patrouille mit dem Sea-Shepherd-Schiff BOB BARKER wurden die Gewässer von Benin kontrolliert, um gegen Wilderei vorzugehen. An Bord befanden sich neben der Crew von Sea Shepherd auch Beamte der Strafverfolgungsbehörden, der Marine von Benin sowie des Fischereiministeriums.

Haibeifang auf einem industriellen Ringwadenschiff. Foto: Rebecca Griffiths/Sea Shepherd.

Aus der ersten Patrouille dieser einjährigen Partnerschaft mit dem Namen OPERATION GUEGOU („großer Thunfisch“) resultierten Inspektionen von acht Fischereischiffen. Eines dieser Schiffe wurde festgesetzt und in den Hafen Cotonou gebracht, da es keine ausreichenden Papiere an Bord hatte. Die Patrouille unter der Leitung der beninischen Regierung deckte die gesamten Gewässer Benins ab und richtete besonderen Fokus auf die Grenzen nach Togo und Nigeria, wo in der Vergangenheit wiederholt ausländische, industrielle Fischereischiffe ohne Fanglizenz eingedrungen waren.


Überwachung von Regeleinhaltungen einer lizenzierten Fischereiflotte Foto: Rebecca Griffiths/Sea Shepherd.
„Die Anwesenheit der BOB BARKER in den Gewässern von Benin hat es den beninischen Behörden ermöglicht, Kapazitäten aufzubauen und gleichzeitig illegale Fischereiaktivitäten abzuwehren. Bei den Patrouillen aufgedeckte Beweise haben die staatlichen Behörden mit wichtigen Informationen versorgt, die dazu genutzt werden, bestehende Gesetze und Regulierungen zum Schutze von Benins Artenvielfalt zu verschärfen“, sagte Maxime Ahoyo, Kommissar für Fischerei und Leiter von OPERATION GUEGOU.

Die Präsenz bewaffneter, beninischer Marinesoldaten an Bord der BOB BARKER sorgte ebenfalls für den gesteigerten Schutz von Handelsschiffen vor Piraten im Golf von Guinea.

Entern und inspizieren eines Fischereischiffs in Benin. Foto: Rebecca Griffiths/Sea Shepherd.
„Die Anwesenheit der BOB BARKER in beninischen Gewässern hat der Marine ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen Kriminalität auf See, insbesondere der illegalen Fischerei, gestellt. Außerdem bietet sie eine schwimmende Plattform zum Training und Kompetenzaufbau. Das Gelernte wird auch weiterhin von der beninischen Marine in ihrem anhaltenden Kampf gegen Wilderer in den Gewässern angewendet werden“, so Captain Albert Badou, Stabschef der Marine.

Sea Shepherd und beninische Beamte auf Patrouille. Foto: Rebecca Griffiths/Sea Shepherd.
„Seit Sea Shepherds Kampagnen um den afrikanischen Kontinent begonnen haben, war unsere Botschaft, dass illegale Fischerei im Zusammenhang mit maritimer mehr Beachtung finden muss. Sowohl illegale Fischerei als auch Piraterie wachsen in Regionen, wo Überwachung und Kontrolle schwierig sind. Wir sind sehr stolz auf unsere neue Partnerschaft mit Benin, einem Küstenstaat mit dem politischen Willen, illegale Fischerei zu stoppen, was zu sichereren Gewässern im gesamten Golf von Guinea führen wird“, sagte Peter Hammarstedt, Kampagnenleiter von Sea Shepherd Global.

„OPERATION GUEGOU ist eine einmalige Chance unsere Artenvielfalt zu retten, besonders Meerestiere, die auf der Roten Liste der gefährdeten Arten der Weltnaturschutzunion stehen. Es ist eine Chance, das UNESCO- Biosphärenreservat Mono-Delta zu erhalten und unsere Ökotourismus-Highlights in Benin zu steigern“, so Gautier Amoussou, Koordinator von Eco-Benin.

OPERATION GUEGOU Crew mit Captain Anteo Broadfield Foto: Rebecca Griffiths/Sea Shepherd.
Sea Shepherds Zusammenarbeit mit Benin ist die vierte Zusammenarbeit mit einer Regierung im Golf von Guinea, um illegale Fischerei durch gemeinsame Seepatrouillen zu stoppen.

Seit 2016 arbeitet Sea Shepherd mit den Regierungen von Gabun, Liberia, São Tomé und Príncipe und Tansania zusammen, um IUU-Fischerei zu bekämpfen. Hierbei werden afrikanischen Küstenstaaten u.a. zivile Hochseepatrouillenboote zur Verfügung gestellt, damit die Behörden Fischereiregulierungen und Umweltgesetze in ihren Hoheitsgewässern durchsetzen können. Bis heute haben diese einmaligen Partnerschaften zu der Festsetzung von 29 Schiffen wegen illegaler Fischerei und anderer Fischereiverbrechen geführt.





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