• Simple Item 11
  • Simple Item 1
  • Simple Item 9
  • 1
  • 2
  • 3

island107189. Juni 2018: Die Crew von Sea Shepherd UK hat in Island das Abschlachten von sieben stark gefährdeten Finnwalen durch das kommerzielle Walfangunternehmen Hvalur hf dokumentiert.

Die Crew von Sea Shepherd UK ist seit Mitte Juni in Island im Einsatz und beobachtet die Aktivitäten des berüchtigten Walfangunternehmens Hvalur hf, das dem reichen Fischereimagnat und Walfänger in zweiter Generation, Kristján Loftsson, gehört. Das Walfangunternehmen besitzt eine große Walfangstation auf der Nordseite der Insel Hvalfjörður und zwei alte norwegische Walfangschiffe, die HVALUR 8 (Baujahr 1948) und die HVALUR 9 (Baujahr 1952), die ausschließlich stark gefährdete Finnwale jagen. Der Finnwal ist nach dem Blauwal das zweitgrößte Tier der Welt.

Die von der isländischen Regierung an Hvalur hf vergebene Fangquote für 2018 beträgt unglaubliche 161 Finnwale sowie weitere 30 Finnwale, die von der ungenutzten Quote aus 2017 übertragen wurden und während einer 100-tägigen Saison ab dem 10. Juni getötet werden können.

island30718
Während der letzten Finnwaljagd von Loftssons Firma im Jahr 2015 töteten seine beiden Schiffe 155 Wale. Loftsson und sein Unternehmen hatten jedoch später Schwierigkeiten, sowohl beim Export des Fleisches als auch innerhalb Japans (dem Hauptmarkt für isländisches Finnwalfleisch und andere Finnwalprodukte) mit den japanischen Lebensmittelstandards. Testergebnisse wiesen eine übermäßige Schadstoffbelastung auf, sodass der Verkauf der Walprodukte aus der Fangsaison 2015 verhindert wurde. Dies beendete alle zukünftigen isländischen Finnwalimporte und Loftssons Schiffe lagen seit September 2015 im alten Hafen von Reykjavik, bis die HVALUR 8 am 19. Juni dieses Jahres plötzlich Reykjavik verließ, an der Walfangstation in Hvalfjörður schnell Ausrüstung an Bord nahm (und dabei von unserer Crew fotografiert wurde), bevor sie für die erste Jagd des Jahres 2018 in See stach.

island40718
Die HVALUR 8 ist bisher mit sieben stark gefährdeten Finnwalen von fünf Seereisen zurückgekehrt, eine jeweils 36 Stunden andauernde Fahrt zu den Walfanggebieten innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone Islands, die etwa 150 Seemeilen von der Walfangstation entfernt liegen. Seit dem 19. Juni hat die Crew von Sea Shepherd das Einlaufen von Hvalfjörður aus beobachtet und somit jede Rückkehr der HVALUR 8 und das Schlachten der Wale in der Walfangstation von Hvalur hf dokumentiert (mit Video, Fotos und wenn möglich per Livestream in den sozialen Medien).

island70718
"Das Walfangschiff HVALUR 9 hat am 27. Juni die Reparaturen abgeschlossen und wurde am Morgen des 29. Juni beim Auslaufen aus dem Hafen von Reykjavik fotografiert", sagte Robert Read, Operativer Geschäftsführer von Sea Shepherd UK. "Sie wird bald neben ihrem Schwesterschiff, der HVALUR 8, Walfang betreiben und damit die Arbeit für unsere Besatzung verdoppeln, die aus vier Ländern nach Island gereist ist, um diese archaische kommerzielle Jagd auf stark gefährdete Wale aufzudecken."

island80718
Ein Kommentar von Captain Paul Watson zum Thema:
https://sea-shepherd.de/2444-island-ohne-walfang

Ale Informationen zur Kampagne via Sea Shepherd UK/Facebook:
https://www.facebook.com/SeaShepherdUK/




News / Kommentare

  • MITARBEIT AUF SEE – HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
  • Costa Ricas Umweltminister erklärt Paul Watson zum Helden
  • Sea Shepherd befreit bedrohten Totoaba während Wilderer erneut Schüsse abfeuern
  • Sea Shepherds Kampagne zur Rettung des Golftümmlers startet mit zwei Schiffen in Mexiko

Event-Vorschau

  • 24.11.18 | 5 Jahre Sea Shepherd Österreich - Filmvorführung "Chasing The Thunder", WIEN
  • 23.11.18 | 5 Jahre Sea Shepherd Österreich - Filmvorführung "Chasing The Thunder", GRAZ

Österreich News

  •   +

      Jahresrückblick 2017 Read More
  •   +

      Artgerecht ist nur die Freiheit Read More
  •   +

      Spendenaktion des Malers Toninho Dingl Read More
  • 1
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok