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Die BAZ wurde von der Küstenwache und Fischereiinspektoren aus São Tomé und Príncipe geentert, die von den Behörden Gabuns und der Sea Shepherd Crew unterstützt wurden. Foto Tara Lambourne/Sea Shepherd.8. November 2017: Mit der Ankunft der BOB BARKER in Bremen, für dreimonatige Reparatur- und Wartungsarbeiten, wurde eine gemeinsame Operation von Sea Shepherd und der gabunischen Regierung zur Bekämpfung der illegalen, unregulierten und undokumentierten Fischerei (IUU-Fischerei) in Zentralwestafrika offiziell beendet.

Mit der Kampagne OPERATION ALBACORE II sollten die bestehenden Beobachtungs-, Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen zur Erkennung und Abschreckung der IUU-Fischerei ausgeweitet und gleichzeitig die Einhaltung der Rechtsvorschriften durch die lizenzierten Fischer in den Gewässern der Republik Gabun überwacht werden. Während eines Zeitraums von vier Monaten waren die gabunische Marine (Marine Nationale) und Beamte der gabunischen Fischereiaufsichtsbehörde ANPA an Bord der BOB BARKER stationiert und arbeiteten an der Seite der Sea Shepherd Crew, um die Hoheitsgewässer Gabuns zu patrouillieren. Admiral Giuseppe de Giorgi, ehemaliger Chef der italienischen Marine, bemannte die BOB BARKER mit Sea Shepherd und brachte seine Erfahrung und seine Fähigkeiten ein, um die Durchsetzung von Gesetzen auf hoher See zu unterstützen.

Admiral Giuseppe de Girorgi, ehemaliger Chef der italienischen Marine, assistiert Sea Shepherd bei OPERATION ALBACORE II an Bord der BOB BARKER. Foto Michael Rauch/Sea Shepherd.
Zwei illegale Schleppnetzschiffe festgesetzt

Eine Woche nach dem Start von OPERATION ALBACORE II unterstützte das Sea Shepherd-Schiff BOB BARKER die gabunischen Behörden bei der Festsetzung von zwei illegalen Schleppnetzschiffen an der Grenze zwischen Gabun und Kongo-Brazzaville.

Die beiden Schleppnetzschiffe HAIXIN 23 und HAIXIN 28, unter chinesischer Flagge, wurden abgefangen, als man mit dem Radar fünf Fischereifahrzeuge beobachtete, die im Schutz der Dunkelheit die Grenze zwischen der Republik Gabun und der Republik Kongo überquerten und ihre Fanggeräte für den aktiven Fischfang einsetzten.

Bewaffnete gabunische Marinesoldaten enterten und sicherten die beiden Schleppnetzschiffe ohne Verletzungen oder Zwischenfälle, während ANPA-Offiziere die Schiffe inspizierten. Die anderen drei Schleppnetzfischer entkamen über die Grenze in die kongolesischen Gewässer, wurden aber davon abgehalten, weiterhin illegal in Gabun zu fischen.

Die festgesetzte HAIXIN 28 und HAIXIN 23 mit Crew. Foto von Michael Rauch/Sea Shepherd.
Systematische Nichtdeklaration von Beifang aufgedeckt

Sea Shepherd half den gabunischen ANPA-Beamten auch im Rahmen einer routinemäßigen Enterung und Untersuchung des unter der Flagge El Salvadors fahrenden Fischereifahrzeugs MONTECELO bei der Aufdeckung systematischer Nichtdeklarationen von Beifängen, ein Begriff, mit dem Nichtzielarten bezeichnet werden. Die Nichtanmeldung der Beifänge ist ein Verstoß gegen das Gesetz von Gabun, da die Überwachung der Beifänge ein kritischer Bestandteil bei der Messung der gesamten Umweltauswirkungen einer Fischerei ist.

Die MONTECELO wurde beobachtet, wie sie Beifang entsorgte, der gefährdete Hammerhaie und Seidenhaie enthielt. Bei der letzten Inspektion des Schiffes wurden die toten Haie nicht protokolliert. Gegen die MONTECELO wurde ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet.

Die Entdeckung, die Sea Shepherd an Bord der MONTECELO machte, ist Teil eines großen Problems, das durch OPERATION ALBACORE aufgedeckt wurde: Beifänge in gabunischen Gewässern werden von Thunfischfängern gar nicht oder nicht vollständig gemeldet, wodurch sich die Menge des Beifangs um das drei oder vierfache reduziert. Sea Shepherd unterstützt die gabunischen Behörden durch Überwachung und Dokumentation bei ihren Bemühungen, unbeabsichtigte Tötungen und schwere Verletzungen durch Beifänge zu mindern.

Schildkröten-Beifang, der von der MONTECELO entsorgt wurde. Tara Lambourne/Sea Sheherd.
Spanische Hai-Finning-Operation aufgedeckt

Ein Jahr nach der Festsetzung des unter spanischer Flagge fahrenden Langleinenschiffes ALEMAR PRIMERO wegen Verstoßes gegen das Verbot des Abtrennens von Haiflossen (Finning) der Europäischen Union in den Gewässern von São Tomé und Príncipe, unterstützten Sea Shepherd und die Behörden Gabuns São Tomé und Príncipe bei der Enthüllung einer weiteren Hai-Finning-Operation, diesmal auf der BAZ, ebenfalls aus Spanien. Ähnlich wie die ALEMAR PRIMERO, die mit 87 Tonnen Haien und Haiflossen festgesetzt wurde, wurden an Bord der BAZ, die für den Fang von „Thunfisch und ähnlichen Arten“ zugelassen ist, 69 Tonnen verarbeitete Haie und Haiflossen entdeckt. Sea Shepherd hat die Fischereibehörden von São Tomé durch die EU-Generaldirektion für Maritime Angelegenheiten und Fischerei dabei unterstützt, Strafmaßnahmen gegen die BAZ zu verhängen. Sea Shepherd ist entschlossen, São Tomé und Príncipe dabei zu unterstützen, das Finning von Haien in ihren Gewässern zu stoppen.

Toter Hammerhai als Beifang von ausländischem Ringwadennetzschiff während einer Untersuchung entsorgt. Foto von Alejandra Gimeno/Sea Shepherd.
OPERATION ALBACORE II

Am 5. Juni 2017 kündigte Präsident Ali Bongo Ondimba von Gabun die Gründung von neun neuen Meeresparks und elf Wasserreservaten an, wodurch mehr als 26% der gabunischen Gewässer geschützt werden. Dieses Netz von Meeresschutzgebieten (MPAs) ist das größte in Afrika.

Zum Jahreswechsel werden die Gesetze und Verordnungen, die diese MPAs schützen, rechtlich in Kraft treten.

"Mit neuen Naturschutzgesetzen und -maßnahmen wächst der Bedarf an einer verstärkten Strafverfolgung, weshalb Sea Shepherd sich verpflichtet hat, unsere stolze Partnerschaft mit der gabunischen Marine, der gabunischen Fischereiaufsichtsbehörde und dem Gabunese National Park Service bei der Verteidigung von "Afrikas letztem Eden" fortzusetzen. Während Sea Shepherds Programme zur Unterstützung von Ländern bei der Bekämpfung der IUU-Fischerei sich auf andere afrikanische Küstenstaaten ausweiten, zuletzt auf die Republik Liberia, sind wir stolz auf die Grundlage unserer Beziehungen zu Gabun, ein wegweisendes Beispiel für die Errungenschaften, die gemacht werden können, wenn Zivilgesellschaft und Regierung zusammenarbeiten um die IUU-Fischerei stoppen", sagte Kampagnenleiter Peter Hammarstedt.

OPERATION ALBCORE Crew an Bord der BOB BARKER. Foto von Alejandra Gimeno/Sea Shepherd.




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Event-Vorschau

  • 9.12.17 | Sea Shepherd @3. Int. Tattoo Con Innsbruck
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