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faroer1Am 25. September haben Sea Shepherds Rechtsvertreter eine formale Antwort an die Europäische Kommission gesandt, in der sie die schlampige und absolut unzureichende Stellungnahme zu unserer detaillierten und sorgfältig recherchierten Rechtsgrundlage für eine Verletzungsklage gegen Dänemark verurteilen.

Das über einen Zeitraum von zwei Jahren gesammelte Beweismaterial, das wir der Kommission im Mai 2017 zur Verfügung gestellt haben, zeigt auf, dass Dänemark durch das Ermöglichen und die Teilnahme an der Abschlachtung von Delfinen auf den Färöern, EU-Gesetze gebrochen hat. Die unzureichende Antwort, mit der die Kommission den Fall abgewiesen hat, lässt darauf schließen, dass unser Dossier mit allen darin aufgeführten rechtlichen Argumenten nicht ordnungsgemäß geprüft wurde. Im Einklang mit den seit langem bestehenden Verwaltungsvorschriften und den Grundsätzen der Europäischen Union fordert Sea Shepherd von der Kommission, dass sie - mit juristischen Begründungen - für jeden der wichtigsten Punkte, die in dem Antrag auf Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens angesprochen werden, spezifische Antworten gibt. Wir haben die Kommission aufgefordert, ihre detaillierten Begründungen innerhalb von 15 Arbeitstagen vorzulegen.

Inzwischen wurden, am selben Tag, in Skálabotnur auf Eysturoy, einer der Hauptinseln der Färöer, 219 atlantische Weißseitendelfine getötet, sowie neun weitere Grindwale in Hvalba. Damit beläuft sich die Statistik von 2017 nun auf 1.605 Kleinwale, die bisher in diesem Jahr bei 23 Grindadráps getötet wurden.

Es ist Sea Shepherds Aufgabe dieses Delfinschlachten (inklusive atlantischer Weißseitendelfine, Großer Tümmler und Grindwalen) der Färöer Grindadráps zu stoppen. Obwohl sie zum Königreich Dänemarks gehören, behaupten die Färöer, sie seien nicht an die Richtlinien und Gesetze der EU gebunden, die das Töten von Walen verbieten. Und doch haben sowohl die dänische Marine, als auch die dänische Polizei Sea Shepherd direkt daran gehindert, das Schlachten zu stoppen und somit aktiv das Grindadráp unterstützt und daran teilgenommen. OPERATION BLOODY FJORDS ist eine Kampagne mit dem Ziel, die dänische Regierung für ihr Handeln, das jedes Jahr unmittelbar zum Tod von hunderten von Delfinen führt, zur Verantwortung zu ziehen.

Delfine in Hvalba, auf den Färöern, 2013 Foto wurde Sea Shepherd zur Verfügung gestellt
„Die Kommission hat um Stellungnahme zu ihrer Entscheidung und 'jegliche Informationen, die den Beweis eines Verstoßes liefern könnten' gebeten. Obwohl wir diese Gelegenheit zur Ergänzung der Daten begrüßen, müssen wir bei allem Respekt darauf hinweisen, dass die Kommission unsere ausführlichen juristischen Argumente und das umfangreiche Beweismaterial, das wir bereits zur Untermauerung einer Verletzungsklage gegen Dänemark eingereicht haben, nur zum Teil (oder möglicherweise überhaupt nicht) berücksichtigt hat. Es ist nicht nötig, dass Sea Shepherd weitere 'Beweise für eine Zuwiderhandlung' einreicht. Die Kommission hat bereits ausreichend Beweismaterial zur Verfügung.“  (Auszug aus dem Brief an die Kommission)




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