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xnews 170223 1 0 logo Operation Sola Stella 200x.png.pagespeed.ic.0qSjOkSDE523. Februar 2017: Drei illegale Fischereischiffe während verdeckter Operation durch Sea Shepherd und das liberianische Ministerium für nationale Verteidigung festgesetzt

Während der vergangenen drei Wochen hat Sea Shepherd heimlich die Gewässer von Liberia in Westafrika patrouilliert, um bei einer verdeckten Operation die illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU) zu bekämpfen. In Zusammenarbeit mit dem liberianischen Ministerium für nationale Verteidigung, unter der Leitung von Minister Brownie Samukai, patrouilliert die BOB BARKER Liberias Küste mit 20 Crewmitgliedern unter dem Befehl von Captain Fraser Hall und zehn Beamten der liberianischen Küstenwache, welche die Befugnis haben, Schiffe, die liberianische Gesetze verletzen, zu betreten, zu untersuchen und festzusetzen. Außerdem sind zwei israelische Berater für maritime Angelegenheiten und Umweltschützer zur Trainingsunterstützung an Bord.

Mannschaft von OPERATION SOLA STELLA. Foto: Sea Shepherd Global/Alejandra GimenoMannschaft von OPERATION SOLA STELLA. Foto: Sea Shepherd Global/Alejandra Gimeno
In den ersten drei Wochen von OPERATION SOLA STELLA wurden bereits drei illegale IUU-Schiffe festgesetzt. Derzeit werden diese von der liberianischen Küstenwache in Monrovia festgehalten.

Die liberianische Küstenwache beim Entern, Untersuchen und Festsetzen der HISPASEN 7. Foto: Sea Shepherd Global/Karine AignerDie liberianische Küstenwache beim Entern, Untersuchen und Festsetzen der HISPASEN 7. Foto: Sea Shepherd Global/Karine Aigner
1.
3. Februar: HISPASEN 7, ein 37 Meter langes, spanisches Schleppnetzschiff unter der Flagge von Senegal, geentert nahe der Elfenbeinküste. Während der Untersuchungen wurde festgestellt, dass das Schiff gegen 26 Gesetze verstoßen hat, darunter die Einführung von 20 Tonnen Shrimps in die Gewässer der Elfenbeinküste. Die Einfuhr ist durch das Fischereigesetz der Elfenbeinküste strikt verboten. Drei der Crewmitglieder waren nicht gemeldet und konnten sich nicht ausweisen.

Hilfsoffizier Bondo überprüft die Crew-Dokumente auf der SHENGHAI 2. Foto: Sea Shepherd/Karine AignerHilfsoffizier Bondo überprüft die Crew-Dokumente auf der SHENGHAI 2. Foto: Sea Shepherd/Karine Aigner
2.
7. Februar: SHENGHAI 9, ein 40 Meter langes, chinesisches Schleppnetzschiff, geentert vor dem Hafen Monrovias. Es wurde festgestellt, dass das Schiff gegen 22 Gesetze verstoßen hat. Der Schiffsführer konnte kein einziges Dokument für das Schiff vorlegen, weder ein Zertifikat für die Registrierung, welches sowohl vom Hafenstaat, als auch vom Flaggenstaat verlangt wird. Er konnte ebenfalls nicht erklären, warum ein chinesisches Crewmitglied, dessen Pass er bei sich führte, fehlte. Die Hygienebedingungen waren alarmierend. Während die chinesischen Crewmitglieder in klimatisierten Kabinen lebten, hausten die afrikanischen Crewmitglieder, hauptsächlich aus Sierra Leone, den Elementen ausgesetzt, in einem mit Kakerlaken verseuchten Zelt auf Deck. Untersuchungen durch das Ministerium für nationale Verteidigung haben außerdem ergeben, dass der Besitzer der SHENGHAI 9 systematisch versucht hat, durch unvollständige Angaben bei der Einfuhr in Liberia, Steuern und den Zoll zu umgehen. Als Antwort darauf hat das Ministerium für nationale Verteidigung angeordnet, jedes Schiff dieser Fischereigesellschaft anzuhalten und zu untersuchen.

Die LU RONG YUAN YU 988 nahe der Grenze zur Elfenbeinküste bei der Festsetzung. Foto: Sea Shepherd Global/Alejandra GimenoDie LU RONG YUAN YU 988 nahe der Grenze zur Elfenbeinküste bei der Festsetzung. Foto: Sea Shepherd Global/Alejandra Gimeno
3.
18. Februar: LU RONG YIAN YU 988, ein 40 Meter langes Schleppnetzschiff unter der Flagge von Ghana, geentert vor der Elfenbeinküste. Das Schiff wurde beim Fischen ohne Genehmigung innerhalb der Sechs-Meilen-Zone (IEZ) festgesetzt, welche für Liberias lebensunterhaltende Kleinfischerei vorgesehen und für Schleppnetzschiffe verboten ist. Die liberianische Küstenwache überwachte die Freilassung des Fangs. Der Schiffsführer bot dem liberianischen Aufseher der Küstenwache etwa 7500 € an, um das Schiff ziehen zu lassen. Eine kriminelle Handlung, die sofort abgelehnt und gemeldet wurde.

„Wir wollten die Operation in den ersten Wochen geheim halten und verdeckt in der Dunkelheit agieren, um so viele Schiffe wie möglich überraschend zu erwischen“, sagte Kampagnenleiter Peter Hammarstedt. „Wir danken dem Minister für nationale Verteidigung für seine unerschütterliche Entschlossenheit, Fischereiverbrechen bevorzugt zu behandeln und Wilderer der Gerechtigkeit zuzuführen.“

Sea Shepherd Crewmitglieder auf Patrouille mit der liberianischen Küstenwache. Foto: Sea Shepherd/Karine AignerSea Shepherd Crewmitglieder auf Patrouille mit der liberianischen Küstenwache. Foto: Sea Shepherd/Karine Aigner
„Sie werden von nun an nicht mehr damit davonkommen“, so Samukai. „Ich werde persönlich dafür sorgen, dass sie unter voller Anwendung des Gesetzes bestraft werden. Wir werden sehr deutlich machen, dass die Zeiten für illegale Fischerei vorbei sind.“

Entwicklungsländer sind sehr anfällig für IUU-Fischerei, welche 40% aller Fischfänge in westafrikanischen Gewässern ausmacht. Diese Kampagne wird Liberia dabei helfen, nicht lizensierte industrielle Schiffe in ihren Gewässern aufzuspüren und die Sechs-Meilen-Zone in Küstennähe für die notwendige Kleinfischerei Liberias freizuhalten, welche 33000 Liberianer unterhält.

Junge Haie in den Laderäumen der SHENGHAI 9. Foto: Sea Shepherd/Karine AignerJunge Haie in den Laderäumen der SHENGHAI 9. Foto: Sea Shepherd/Karine Aigner
2016 hat Sea Shepherd zusammen mit der Regierung Gabuns über 40 Fischereischiffe im Rahmen von OPERATION ALBACORE untersucht und dabei drei kongolesische IUU-Schleppnetzschiffe und ein spanisches Langleinenschiff festgesetzt. OPERATION SOLA STELLA führt Sea Shepherd Globals Bemühungen fort, die IUU-Fischerei mit Hilfe nationaler Regierungen zu beenden.




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